HYALOBARRIER® - Nordic Pharma

Glossar


Aneinanderhaften von zwei Elementen; im medizinischen Kontext die dauerhafte Verwachsung zwischen Organen des Bauchraums und dem Bauchfell.

Operative Durchtrennung der Verwachsungen im Bauch- oder Beckenraum.

Ein Gel oder ein anderes Material, das am Ende einer Operation im Bauchraum auf frische Wundränder aufgebracht wird, um Verwachsungen vorzubeugen.

Auch Kürettage; Begriff aus der Gynäkologie, der die Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut mit einem chirurgischen Instrument bezeichnet. Sie wird zur Gewinnung von Gewebe zur Diagnosefindung, aber auch therapeutisch nach einem Abgang oder Schwangerschaftsabbruch durchgeführt.

Benannt nach Joseph G. Asherman, auch als Fritsch-Syndrom oder Fritsch-Asherman-Syndrom bekannt, (benannt nach Joseph G. Asherman, einem tschechisch-israelischen Gynäkologen und Heinrich Fritsch, einem deutschen Gynäkologen). Es bezeichnet Verwachsungen und Verklebungen in der Gebärmutterhöhle infolge einer Ausschabung, bei der die Gebärmutterschleimhaut zu stark kürettiert wurde. In seltenen Fällen tritt das Asherman-Syndrom auch durch eine Spirale oder nach einer Myom-Entfernung auf.

Methode, bei der gegen Ende einer Bauch- oder Beckenoperation die frischen Wundränder mit einem Gel oder einem anderen Material vor Verklebungen geschützt werden. Sie verhindert die Bildung von Verwachsungen.

Narbenstrang in der Bauchhöhle.

Funktionelle Magnetresonanztomographie: Moderne radiologische Untersuchungsmethode, die funktionelle Störungen im Bereich des Magen-Darm-Trakts darstellen kann, beispielsweise eine Passagestörung aufgrund eines Verwachsungsstrangs.

Abkürzung CT; Radiologische Untersuchungsmethode, bei der eine Vielzahl von Röntgenaufnahmen eines Körperbereichs, aufgenommen aus unterschiedlichen Richtungen, rechnerbasiert ausgewertet wird.

Mechanische Aufdehnung; in der Gynäkologie Verfahren zur Dehnung des Muttermundes und/oder der Gebärmutterhöhle, z. B. um Instrumentarium für eine Ausschabung oder eine Ausschälung von Myomen in die Gebärmutterhöhle einzuführen.

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Gutartige, chronische Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter, z. B. im Bauchraum vorkommt.

Von den griechischen Wörtern für ‚innen‘ und ‚beobachten‘ abgeleitet; operativer Eingriff, bei dem die Bauchhöhle mithilfe einer Kamera in Knopfloch-Technik (minimal-invasiv) inspiziert wird.

Fibrin ist ein Eiweiß, das in seiner Vorstufe, dem Fibrinogen, im Blut vorkommt und zum Gerinnungssystem gehört. In seiner aktivierten Form als Fibrin ist dieses Eiweiß sehr klebrig.

Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid (Mehrfachzucker), das im Bindegewebe des Menschen vorkommt. Hyaluronsäure wird seit über 20 Jahren in der Medizin eingesetzt, vor allem in der Orthopädie, der Augenheilkunde und der Dermatologie.

Ein Hyaluronsäure-Gel von Nordic Pharma, das zum Schutz vor Verwachsungen bei offenen Operationen im Bereich des Bauch- oder Beckenraumes verwendet wird.

Ein Hyaluronsäure-Gel von Nordic Pharma, das zum Schutz vor Verwachsungen bei endoskopischen Operationen im Bereich des Bauch- oder Beckenraumes verwendet wird.

Operativer Eingriff, bei dem die Gebärmutterinnenseite mithilfe eines über die Scheide eingeführten Endoskops betrachtet wird.

Darmverschluss. Wenn die Darmpassage z. B. durch einen Verwachsungsstrang unterbrochen ist, kann daraus ein lebensbedrohlicher Zustand entstehen, der umgehend operiert werden muss.

Unfruchtbarkeit

Endoskopische Operation, auch minimal-invasive Operation genannt. Operativer Eingriff, bei dem die Verletzung der Haut und des darunterliegenden Gewebes möglichst gering gehalten wird.

Begriff aus der Gynäkologie, der die Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut mit einem chirurgischen Instrument bezeichnet. Sie wird zur Gewinnung von Gewebe zur Diagnosefindung, aber auch therapeutisch nach einem Abgang oder Schwangerschaftsabbruch durchgeführt.

Bauchspiegelung. Methode, bei der die Organe der Bauchhöhle mithilfe einer Kamera und speziellen chirurgischen Instrumenten über kleine Schnitte in die Bauchdecke betrachtet werden.

Offener chirurgischer Eingriff im Bereich der Bauchhöhle, bei dem der Operateur nach einen Bauchdeckenschnitt direkt auf das erkrankte Organ zugreift.

MRT. Radiologisches Verfahren, bei dem die magnetischen Eigenschaften von Wasserstoff-Atomen verschiedener Gewebe genutzt werden, um Gewebe und Organe im Körper bildlich darzustellen.

Operative Entfernung einer Muskelgeschwulst (Myom) aus der Gebärmutterwand.

Bauchfell. Sehr nervenreiche und gut durchblutete Haut, die den Bauch- und Beckenraum auskleidet und deren Organe überzieht.

Verklebungen zwischen normalerweise nicht miteinander verbundenen Geweben.

Bildung von Bindegewebssträngen zwischen Organen des Bauch- oder Beckenraums als Reaktion der Wundheilung auf eine Verletzung oder Entzündung.

Viele Verwachsungsstränge haben sich im Bauch- und/oder Beckenraum gebildet.